Monstera-Pflege im Winter: So bleibt sie gesund, kompakt & bekommt keine gelben Blätter

Im Winter wird die Monstera oft zur Diva: gelbe Blätter, schiefer Wuchs Richtung Fenster, Mini-Blätter oder plötzlich „Stillstand“. Das ist in den meisten Fällen kein Rätsel – sondern eine Kombination aus weniger Licht, langsamerem Wachstum und falschem Gießrhythmus.

Dieser Guide ist bewusst alltagstauglich: klare Regeln, schnelle Checks und ein Setup, das auch in einer normalen Wohnung funktioniert – ohne Gewächshaus, ohne Fachchinesisch.

Wenn deine Monstera im Winter einfach zu dunkel steht: Mit einer leisen, dimmbaren Pflanzenlampe kannst du sehr viel stabilisieren. Eine passende Option dafür ist die BloomStar Habibi 140 (50W).

Inhalt

Winter-Basics: Was sich bei der Monstera jetzt ändert

Monsteras sind tropische Pflanzen. In unseren dunklen Monaten passiert deshalb fast immer das Gleiche:

  • Wachstum wird langsamer (manchmal gefühlt „Pause“)
  • Wasserbedarf sinkt deutlich
  • Heizungsluft macht die Luft trockener
  • Weniger Licht = schlechtere „Energie-Bilanz“ der Pflanze

Wenn du das akzeptierst, wird Monstera-Pflege im Winter simpel: weniger gießen, Licht stabilisieren, Stress vermeiden.

Gießen im Winter: die 3 Regeln gegen gelbe Blätter

Regel 1: Nicht nach Kalender – nach Substrat

Im Winter ist „jeden Sonntag gießen“ oft der direkte Weg zu gelben Blättern. Prüfe stattdessen: Ist die obere Erdschicht wirklich angetrocknet?

Regel 2: Lieber seltener – dafür richtig

Wenn du gießt: gründlich, bis unten etwas Wasser herausläuft – dann Untersetzer leeren. Dauerfeuchte Wurzeln + Winter = Stress.

Regel 3: Gelbe Blätter sind im Winter häufig ein Wasser/Licht-Signal

Ein einzelnes altes Blatt ist nicht dramatisch. Wenn aber mehrere Blätter gelb werden: Erst Licht & Gießen checken, bevor du „alles andere“ kaufst.

Topf-Tipp: Ein Topf mit guter Drainage macht 50% der Winterprobleme kleiner. Falls du umstellen willst: Töpfe & Pflanzgefäße ansehen

Licht im Winter: so rettest du Wuchs & Blattbild

Wenn Monsteras im Winter schief wachsen oder nur Mini-Blätter machen, ist Licht der häufigste Faktor. Du hast drei Optionen (von einfach bis optimal):

Option A: Standort optimieren

  • so hell wie möglich, aber ohne harte Mittagssonne
  • weg von kalten Fensterscheiben & Zugluft
  • Pflanze regelmäßig leicht drehen (gegen Schiefwuchs)

Option B: Zusatzlicht (die entspannte Lösung)

Eine dimmbare Pflanzenlampe ist im Winter das „Stabilitäts-Upgrade“: Du machst Licht planbar – statt Wetterlotterie.

Abstand & Dauer (alltagstauglich)

  • Start: lieber etwas höher / moderat gedimmt
  • Dann: alle paar Tage feinjustieren, bis die Pflanze „ruhig“ wirkt
  • Lichtdauer: gleichmäßige Zeiten sind wichtiger als „perfekte Zahlen“

Profi-Shortcut: Damit du den Abstand leicht anpassen kannst: Lichtaufhängungen

Luftfeuchte & Temperatur: ohne Drama verbessern

Luftfeuchte

Heizungsluft stresst Monsteras. Du musst aber nicht gleich ein Tropenhaus bauen. Drei einfache Schritte:

  • Monstera nicht direkt über/nebem Heizkörper platzieren
  • Blätter regelmäßig abwischen (Staub = weniger „Lichtnutzen“)
  • Sanfte Luftbewegung statt stehender Luft (hilft auch gegen Schimmel in Ecken)

Passende Basics findest du hier: Umluftventilatoren und Klimaregelung (Temperatur/Luftfeuchte)

Temperatur

Monsteras mögen es warm und gleichmäßig. Kritisch sind vor allem kalte Zugluft und nächtliche Kälte am Fenster. Lieber 30 cm weiter im Raum als „direkt an der Scheibe“.

Düngen, Umtopfen, Schneiden: was im Winter sinnvoll ist

Düngen

Wenn die Monstera sichtbar langsamer wächst, ist weniger mehr. Viele düngen im Winter zu motiviert – und wundern sich über Stressreaktionen. Wenn du düngst, dann sehr zurückhaltend.

Umtopfen

Umtopfen ist meistens angenehmer, wenn die Pflanze wieder in den aktiveren Modus kommt. Wenn du allerdings eindeutige Staunässe/Root-Probleme hast, kann ein schneller „Rettungs-Topfwechsel“ nötig sein.

Schneiden

Gelbe oder sehr beschädigte Blätter kannst du entfernen. Große Form-Schnitte sind oft leichter, wenn die Pflanze wieder aktiver wächst.

Schädlinge im Winter: Spinnmilben & Co. früh erkennen

Im Winter sind trockene Luft und gestresste Pflanzen eine Einladung für Schädlinge. Achte besonders auf:

  • feine Gespinste an Blattunterseiten (Spinnmilben)
  • klebrige Stellen (Honigtau)
  • silbrige Sprenkel / punktförmige Aufhellungen

Wenn du früh reagierst (isolieren, abduschen, Pflege anpassen), ist das meist gut in den Griff zu bekommen.

Quick-Checkliste: 5 Minuten Diagnose

  • 1) Erde: Oben trocken oder noch feucht?
  • 2) Licht: Steht die Pflanze wirklich hell – oder nur „hell gefühlt“?
  • 3) Zugluft: Fenster, Tür, kalte Ecke?
  • 4) Heizungsluft: direkt am Heizkörper?
  • 5) Schädlinge: Blattunterseiten checken

Wenn Punkt 2 wackelt: Zusatzlicht ist oft die schnellste Stabilisierung – hier ist die passende Lampe: BloomStar Habibi 140 ansehen

Hinweis: Jede Wohnung ist anders. Starte bei Licht/Bewässerung moderat und passe nach sichtbarer Pflanzenreaktion an.

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