PAX Mini 2 Vaporizer – was ist neu?

PAX Mini 2 Vaporizer – was ist neu?

Mit dem PAX Mini 2 bringt PAX eine überarbeitete Version seines kleinsten Kräuter-Vaporizers auf den Markt. Der Vorgänger war schon ein typischer „Immer-dabei-Vapo“: klein, unauffällig, simpel. Genau an diesem Konzept hält PAX fest – nur eben mit mehr Leistung, mehr Kontrolle und etwas modernerer Technik. Der Mini 2 soll alle abholen, die unterwegs schnell und diskret ein paar Züge nehmen wollen, ohne sich mit Apps oder komplizierten Menüs herumzuschlagen.

Auf den ersten Blick sieht der Mini 2 wie ein typischer PAX aus: schlankes Aluminiumgehäuse, das bekannte X-Logo auf der Front, alles sehr clean und reduziert. Neu ist, dass es den Mini 2 neben Onyx (Schwarz) auch in der Farbe Greenstone gibt, einem satten Grün, das ziemlich edel wirkt. Mit rund 9 Zentimetern Länge und knapp 90 Gramm Gewicht verschwindet er problemlos in der Hosentasche und wirkt trotzdem wertig – nichts klappert, nichts fühlt sich billig an.

Die wichtigste Änderung steckt im Innenleben: Die Kräuterkammer ist deutlich gewachsen. Statt reiner „Mikrodose“ kannst du jetzt bis zu rund 0,5 Gramm einfüllen, mit dem Half-Pack-Deckel aber auch weiterhin kleine Füllmengen nutzen. Das macht den PAX Mini 2 flexibler – kurze Solo-Session oder längere Runde mit Freunden, beides geht. Wie gewohnt arbeitet der Ofen mit Konduktion, die Kräuter liegen direkt an der aufgeheizten Kammerwand an. Wenn du halbwegs fein mahlst und die Kammer leicht andrückst, bekommst du einen gleichmäßigen, geschmacklich sauberen Dampf.

Ein großer Unterschied zum alten Mini: Du kannst jetzt zwischen vier Temperaturstufen wählen. Die Spannweite von etwa 180 bis 215 Grad deckt alles ab – von sehr aromatischen, leichten Zügen bis zu kräftigem Dampf mit ordentlich Wirkung. In der Praxis bedeutet das: Du kannst wirklich ausprobieren, welche Stufe zu deinem Stil passt, statt mit einem fixen Automatikmodus leben zu müssen. Aufheizen muss man übrigens kaum – nach etwas mehr als 20 Sekunden ist der Mini 2 startklar, was unterwegs ein echter Pluspunkt ist.

Beim Akku setzt PAX auf einen integrierten 1500-mAh-Akku. Der Hersteller spricht von ungefähr 60 Minuten aktiver Heizzeit, also mehrere Sessions, bevor du wieder an die Steckdose musst. Für einen so kleinen Vaporizer ist das absolut im Rahmen. Geladen wird über ein magnetisches USB-C-Kabel: Stecker in den USB-Port, Magnet an den PAX – fertig. Eine volle Ladung dauert ungefähr anderthalb Stunden. Praktisch ist die Akkuanzeige: Ein kurzer „Shake“ reicht, und die LEDs zeigen dir grob an, wie viel Saft noch drin ist.

Die Bedienung bleibt typisch PAX – ein Knopf, mehr braucht es nicht. Ein Druck schaltet ein, weitere Klicks wechseln die Temperaturstufen. Es gibt keine App-Pflicht, keine versteckten Menüs, keine Spielereien, die man in der Praxis sowieso kaum nutzt. Im Hintergrund arbeiten Sensoren, die deine Züge erkennen und die Heizleistung entsprechend anpassen. Lässt du das Gerät eine Weile liegen, schaltet es automatisch ab, um Akku zu sparen. Das haptische Feedback (Vibration) hilft zusätzlich, ohne hinzuschauen zu wissen, was der Mini 2 gerade macht.

Auch bei der Reinigung hat PAX mitgedacht. Der magnetische Ofendeckel lässt sich mit einem Handgriff abnehmen, das 3D-Sieb kannst du herausziehen und den Luftkanal mit einem Pfeifenreiniger oder der mitgelieferten Bürste durchziehen. Mit etwas Isopropanol sind Ofen und Dampfweg schnell wieder sauber. Wenn du den Mini 2 regelmäßig kurz durchputzt, bleibt der Geschmack deutlich besser und der Zugwiderstand angenehm leicht.

Im Lieferumfang steckt alles, was man für den Start braucht: Der Vaporizer selbst, ein flaches und ein erhöhtes Mundstück, ein Standard- und ein Half-Pack-Deckel, 3D-Kammersieb, Reinigungswerkzeug und das Magnet-Ladekabel. Viele Shops legen zusätzlich noch ein kleines Multi-Tool oder Ersatzsiebe dazu. Wer mehr will, kann später noch Zubehör wie Grip-Sleeves, Holz-Ladestationen, Wasserpfeifen-Adapter oder Bud Kups (Kräuterkapseln) nachrüsten – die Auswahl an PAX-Zubehör ist wie gewohnt groß.

Unterm Strich ist der PAX Mini 2 ganz klar ein Gerät für Leute, die eine unkomplizierte, diskrete Lösung für trockene Kräuter suchen. Im Vergleich zum ursprünglichen Mini bekommst du vor allem eine größere Kammer und echte Temperaturwahl, dazu ein paar Komfortfeatures wie Haptik-Feedback, LED-Helligkeitssteuerung und den USB-C-Magnetlader. Wer bereits mit dem ersten Mini zufrieden war, aber öfter etwas mehr Füllmenge oder mehr Kontrolle über die Temperatur wollte, findet im Mini 2 ein sinnvolles Upgrade. Für absolute Technik-Nerds mit App-Spielereien ist er weniger gedacht – für Puristen, Vielreisende und Einsteiger dagegen ist der PAX Mini 2 ein sehr runder Alltags-Vaporizer.

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